Fenchel

Beschreibung

Wissenschaftlicher Name: Foeniculi dulcis fructus tot., Foeniculum vulgare

Inhaltsstoffe: Ätherische Öle, Flavonoide

Hergestellt aus der frischen, gereinigten und schonend getrockneten Ware.

 

Fütterungshinweis

Großpferde (600 kg LG) 10 g - 25 g / Tag. Ponys und Kleinpferde entsprechend anpassen.

Hinweis: Bitte beachten Sie die Anti-Doping- und Medikamentenkontroll-Regeln

 

Der pflanzliche Schleimlöser für`s Pferd: Fenchel

Ob als Bonbon, Zahncreme, Seife, Salami, Likör, Gewürz oder Gemüse – der Fenchel erfreut sich großer Beliebtheit. Auch als Heilpflanze hat er sich einen Namen gemacht, für Mensch und Tier! So profitieren ebenfalls unsere Pferde von der Wirkung der Knolle, die nicht ohne weiteres im Jahr 2009 zur Heilpflanze des Jahres gewählt wurde. Auswurffördernd, keimhemmend, krampf- und schleimlösend sowie entblähend sind die Eigenschaften, die ihm nachgesagt werden. Daher empfiehlt sich die Fütterung vor allem an kolik-empfindliche Kandidaten und Pferde mit Atemwegsproblemen.

Fenchel hält die Verdauung in Schwung

Unsere Pferde sind bekannt für ihren sehr langen und sensiblen Verdauungstrakt. Aufgrund des schrägen Mageneingangs mit seinem kräftigen Schließmuskel sind sie relativ anfällig für Gasansammlungen bzw. Blähungen. Entstandenes Gas muss erst einen langen Weg nach draußen finden. Dabei kann es zu großem Unwohlsein oder gar zu einer Gaskolik beim Pferd kommen. Prophylaktisch kann einem Pferd, das zu einem Blähbauch neigt, regelmäßig Fenchel dazu gefüttert werden, um eben dies oder Schlimmeres wie eine Gaskolik zu vermeiden.

Mit Fenchel gut versorgt bei Bronchialproblemen

Ob bei Atemwegsinfekten oder zur generellen Unterstützung der Atemwege – auch hier ist der Fenchel ein zuverlässiger Helfer. Das ätherische Öl, insbesondere die Substanzen trans-Anethol und Fenchon, lösen festsitzenden Schleim aus den Bronchien und fördern zugleich dessen Abtransport aus den Atemwegen.

Wertvolle Inhaltstoffe aus der Fenchelfrucht

 

  • Botanische Zuordnung: Doldenblütenartige (Apiales)
  • Vorkommen: Südeuropa, Nordafrika, Madeira, die Kanarischen Inseln, die Ukraine, Georgien, Pakistan und Westasien
  • Bevorzugte Umgebung: warme Standorte mit trockenem, nährstoffreichem Boden
  • Größe: 40 bis 200 cm
  • Erkennungsmerkmale:
  • gelbe Kronblätter
  • bläulicher, runder, kahler Stängel
  • kleine, zylindrische Früchte
  • Hauptwirkstoffe: Ätherische Öle, Eiweiß, Flavonoide

Die charakteristisch aromatisch nach Anis duftenden Früchte werden im Spätsommer mit den Dolden geerntet und auch darin getrocknet. Anschließend lagert man die gedroschenen Früchte dunkel und trocken ein, bevor sie schließlich zu Heilzwecken verwendet werden.