Goldrute

Beschreibung

Wissenschaftlicher Name: Solidaginis herba conc., Solidago virgaurea, Herba Virgaureae conc.

Inhaltsstoffe: Saponin, Bitterstoff, Inulin, Gerbstoff, ätherische Öle, Chlorogensäure und Hydroxyzimtsäure

Hergestellt aus der frischen, gereinigten und schonend getrockneten Ware.

 

Fütterungshinweis

Großpferde (600 kg LG) 20 g - 30 g / Tag. Ponys und Kleinpferde entsprechend anpassen.

Wir empfehlen eine Kur von max. 4-6 Wochen. Keine Dauergabe !!

Hinweis: Bitte beachten Sie die Anti-Doping- und Medikamentenkontroll-Regeln

 

Was für Goldrute spricht

Goldrute wird schon sehr lange als typisches Nieren-Kraut verzehrt. Sie stärkt die natürliche Fähigkeit des Körpers Harn zu bilden und auszuscheiden und dabei Bakterien und kleine Steine auszuschwemmen. Das Kraut aus der Familie der Korbblütler wird außerdem gern zum Gurgeln, für die Lippen bzw. die Hautpflege genutzt.

Inhaltsstoffe der Goldrute (Kraut)

  • Flavonoide
  • Ätherische Öle
  • Saponine
  • Mineralstoffe (bis zu 20 %, v.a. Silicium, Kalium, Calcium, Eisen)
  • Kaffeesäurederivate
  • Phenylglykoside

Goldrute als Tee

Als Tee wird das Kraut der Goldrute sehr geschätzt. Die Zubereitung ist relativ einfach: Pro Tasse Goldrutentee werden ungefähr zwei Teelöffel des geschnittenen Krauts mit heißem Wasser übergossen. Damit alle Inhaltsstoffe durch das Wasser gelöst werden, empfiehlt es sich den Tee mindestens zwanzig Minuten ziehen zu lassen. Der Tee wird am besten ungesüßt verzehrt.

Goldrute für Pferde

Pferde können Goldrute als Ergänzungsfutter bekommenzur Stärkung der natürlichen Durchspülung der Harnwege und der körpereigenen Entgiftungsleistung über die Nieren. Hierzu sollte gewährleistet werden, dass das Pferd normal viel trinkt. Normalerweise sind Pferde schon aus genetischen Gründen in der Lage, ihren Flüssigkeitsbedarf selbst zu regulieren. Sehr selten muss aber auch der Mensch darauf achten. Dann kann die Trinkmenge zum Beispiel gesteigert werden, indem zusätzlich zu einer Selbsttränke ein Wasserbottich aufgestellt wird (mit stets frischem Wasser), da Studien zeigen, dass Pferde hieraus deutlich mehr trinken. Auch kann das Raufutter sowie das Kraftfutter mit Wasser versetzt werden (nicht lange stehen lassen wegen möglicher Schimmelbildung).

Alte Traditionen rund um Goldrute

Die Goldrute gilt bereits seit vielen Jahren als Nierenpflanze. Neben ihrer umfassenden Karriere in der Kulinarik erweist sich die Goldrute aber auch aus textiler Sicht als kleines Highlight. Schon früher wurde das Kraut verwendet, um Kleidungsstücke einzufärben. Das Ergebnis ist eine angenehme gelbe Farbe, die sehr frühlingshaft wirkt.