Löwenzahn

Beschreibung

Wissenschaftlicher Name: Herba Taraxaci conc, Taraxacum officinale

Inhaltsstoffe: Bitterstoffe, Vitamine (A,B,C,D), Mineralstoffe, Gerbstoffe, Triterpene, Schleimstoffe, Inulin, etwas ätherische Öle

Hergestellt aus der frischen, gereinigten und schonend getrockneten Ware.

 

Fütterungshinweis

Großpferde (600 kg LG) 20 g - 40 g / Tag. Ponys und Kleinpferde entsprechend anpassen.

Hinweis: Bitte beachten Sie die Anti-Doping- und Medikamentenkontroll-Regeln

 

Löwenzahn ist ein überaus vielseitiges Kraut, dessen einzelne Bestandteile vielerlei Verwendung finden. Sowohl die getrockneten Blätter als auch die Blüten und die Wurzel können verwendet werden. Je nach individuellem Bedarf ist die konkrete Verwendung immer auch von der Erntezeit abhängig. Die Löwenzahnwurzel enthält eine Vielzahl an Bitterstoffen, die sich erfahrungsgemäß positiv auf den Leber-Gallen-Bereich im Körper auswirken können. Die Bitterstoffe in der Löwenzahnwurzel sind stark von der Erntezeit abhängig: Im Frühjahr verfügen sie über ein deutliches Plus an Bitterstoffen wohingegen die Wurzel im Herbst mehr Inulin aufweist. 

So soll beispielsweise mit Hilfe von Löwenzahnwurzel eine Stärkung natürlichen Tätigkeit von Leber, Gallenproduktion und Gallenabfluss angeregt werden. Gleichzeitig soll Löwenzahn die natürlich ruhige Verdauung stärken. Müde und antriebslose Menschen schätzen den Löwenzahn überdies als kleinen Muntermacher, weil die natürliche Blutbildung im Körper gestärkt wird. Gleichzeitig wiederum wird dem Löwenzahn nachgesagt, dass er die allgemeinen Vitalkräfte anzuregen versteht.

Inhaltsstoffe von Löwenzahnwurzel

  • Bitterstoffe
  • Flavonoide
  • Kalium
  • Schleimstoffe
  • Inulin
  • Vitamine

Löwenzahnwurzel für Pferde

Auch für Pferde sind Bitterstoffe wichtig. Sie regulieren den ph-Wert der Verdauungsorgane und stärken ganz natürlich die Verdauung. Aber Vorsicht: Bitterstoffe können die Magenschleimhäute reizen.

 

Alte Traditionen rund um die Löwenzahnwurzel

Die positiven Effekte, die dem Löwenzahn und seiner Wurzel noch heute zugeschrieben werden, fanden zum ersten Mal in alten chinesischen Aufzeichnungen Beachtung. Doch auch im Allgemeinen erweist sich der Löwenzahn als echter Allrounder: Die verblühten Blüten werden von Kindern lachend in die Luft gepustet und schweben anschließend wie kleine Fallschirme davon. Angeblich hat sich sogar der bekannte Leonardo da Vinci vom Löwenzahn zur Erfindung eines Fallschirms inspirieren lassen.