Mönchspfeffer

Beschreibung

Wissenschaftlicher Name: Fructus Agni casti tot., Vitex agnus-castus

Inhaltsstoffe: Ätherische Öle, Flavonoide, fettes Öl, Iridoide

Hergestellt aus der frischen, gereinigten und schonend getrockneten Ware.

 

Fütterungshinweis

Großpferde (600 kg LG) 15 g - 20 g / Tag. Ponys und Kleinpferde entsprechend anpassen.

Wir empfehlen es als Kur über einen Zeitraum von ca. 4 - 6 Wochen.

Hinweis: Bitte beachten Sie die Anti-Doping- und Medikamentenkontroll-Regeln

 

Mönchspfeffer für Pferde

Der Mönchspfeffer (Vitex agnus castus) hat sich in den letzten Jahren zu einem der beliebtesten und wirkungsvollsten Heilkräuter für Pferde entwickelt. Was die Mönche im Mittelalter schon für ihre Zwecke nutzten, wurde nach und nach auch für die Pferde entdeckt.
Der Mönchspfeffer hat einen enormen Einfluss auf den Hormonstoffwechsel sowohl bei Stuten, als auch bei Hengsten und Wallachen. Der Einfluss auf die Geschlechtshormone war es, der den Mönchen ihr keusches Leben erleichterte. Sie nutzten die wirkungsvollen Früchte, um ihren Geschlechtstrieb zu dämpfen.

Mönchspfeffer für Stuten mit Rosseproblemen

Viele Stuten haben Probleme während der Rosse, aber auch zwischen den Rosseperioden. Diese Stuten zeigen Verhaltens- und Wesensänderungen, sind zickig, spannig und widersetzen sich im Umgang und bei der Arbeit zunehmend. Mönchspfeffer besitzt eine zyklusregulierende Wirkung und kann dadurch helfen, das Wohlbefinden und auch das Verhalten von Stuten mit Zyklusstörungen zu normalisieren.

Mönchspfeffer für dominante Hengste und hengstige Wallache

Auch bei Hengsten und Wallachen spielen die Hormone manchmal verrückt. Viele Hengste legen ein extrem dominantes und triebgesteuertes Verhalten an den Tag. Der Umgang mit solchen Hengsten ist schwierig und häufig auch gefährlich. Um ihnen und auch den Menschen in ihrer Umgebung das Leben zu erleichtern, sind Mönchspfefferfrüchte ebenfalls sehr gut geeignet. Wie schon bei den Mönchen im Mittelalter kann mit Hilfe der kleinen Früchte der Geschlechtstrieb eingedämmt und so das Verhalten beeinflusst werden. Dies gilt ebenso für hengstige Wallache.

Mönchspfeffer für Pferde mit Equinem Cushing Syndrom (ECS)

Bei Pferden, die an Equinem Cushing Syndrom leiden, ist die Hormonproduktion durch eine tumoröse Veränderung an der Hirnanhangsdrüse chronisch gestört. Es wird zu wenig Dopamin produziert, wodurch der ACTH- und dadurch auch der Cortisolspiegel ansteigen. Durch die ausgleichende Wirkung des Mönchspfeffers auf den Hormonhaushalt können auch bei EMS-Pferden einige Symptome gelindert werden.