Mariendistelkraut

Beschreibung

Wissenschaftlicher Name: Herba Cardui mariae concis, Silybum marianum

Inhaltsstoffe: Silymarin, fettes Öl, Schleimstoffe

Hergestellt aus der frischen, gereinigten und schonend getrockneten Ware.

 

Fütterungshinweis

Großpferde (600 kg LG) 30 g - 50 g / Tag. Ponys und Kleinpferde entsprechend anpassen.

Wir empfehlen es als Kur über einen Zeitraum von ca. 4 Wochen.

Hinweis: Bitte beachten Sie die Anti-Doping- und Medikamentenkontroll-Regeln

 

Die Mariendistel ist für die Verfütterung an Pferde mit Lebererkrankungen durchaus bekannt, viele Tierärzte empfehlen die Samen oder verschreiben ein entsprechendes Präparat zur Entgiftung. Wächst eine Distel auf der Weide freuen sich viele Pferde über die leckeren Blüten.

Die übliche Fütterung mit Hafer, Gras, Silage und andere Futtermittel mit hohem Eiweißgehalt führen zu einer Anhäufung von Ammoniak. Dieses wird in der Leber zu Harnstoffen umgewandelt, ist seinerseits aber ein Zellgift, das die Leber angreift. Ebenso belastet eine zu fettreiche Fütterung die Leber der Tiere.

Der in der Mariendistel enthaltene Wirkstoff Silymarin fördert die Regeneration der Leber und trägt zur Entgiftung bei.

Pferdefreunde schreiben in Foren und Bewertungen über ihre Erfahrungen mit der Mariendistel und berichten von sinkenden Leberwerten schon nach relativ kurzer Anwendungsdauer. Häufig normalisiert sich das Blutbild völlig. Beim Menschen wird der Wirkstoff selbst gegen Leberzirrhose und lebensgefährliche Vergiftungen mit dem Knollenblätterpilz eingesetzt.

Ein schlechtes Fell oder Hufe, Mauke, Ekzeme, Leistungsschwäche, Müdigkeit, Ödeme, Auffälligkeiten beim Harnlassen und Gewichtsverlust trotz reichlich Futter können Symptome für eine Erkrankte Leber des Pferdes sein und lassen sich mit den Disteln behandeln.

Bei der Behandlung von Leberkrankheiten sollten ausschließlich Samen, oder speziell für Pferde entwickelte Pellets verfüttert werden.