Schafgarbe

Beschreibung

Wissenschaftlicher Name: Herba Millefolii conc,  Achillea millefolium

Inhaltsstoffe: Ätherische Öle, Azulen, Eukalyptol, Gerbstoffe, Flavone, Bitterstoffe, antibiotische Substanzen

Hergestellt aus der frischen, gereinigten und schonend getrockneten Ware.

 

Fütterungshinweis

Großpferde (600 kg LG) 10 g - 25 g / Tag. Ponys und Kleinpferde entsprechend anpassen.

Wir empfehlen es als Kur über einen Zeitraum von ca. 4 Wochen.

Hinweis: Bitte beachten Sie die Anti-Doping- und Medikamentenkontroll-Regeln

 

Verwendung von Schafgarbe

Geerntet wird bei der Schafgarbe in der Regel das Kraut, das reich an ätherischen Ölen ist. Diesen und anderen Inhaltsstoffen wird von kräuterkundigen Experten meist eine ganze Reihe verschiedener positiver Effekte nachgesagt, hierzu gehört unter anderem die Stärkung der Verdauungsorgane. Gerade die natürliche Verdauung steht meist im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit, wenn es um das traditionelle Einsatzgebiet der Schafgarbe geht.

Wegen der enthaltenen Bitterstoffe wird davon ausgegangen, dass Schafgarbe die Produktion von Verdauungssäften anregt und so die Verdauung in natürlich arbeitet. Gleichzeitig wird der Schafgarbe außerdem nachgesagt, dass im Leber-Gallen-Bereich die Ausleitung gestärkt wird. Zudem wird Schafgarbe immer wieder auch im Zusammenhang mit der Stärkung der natürlichen Wundschließung betrachtet.

Inhaltsstoffe von Schafgarbe

  • Ätherische Öle
  • Bitterstoffe
  • Gerbstoffe
  • Flavonoide
  • Kieselsäure

Schafgarbe für Pferde

Die Schafgarbe wird bei Pferden gern als zusätzliche Pflanze zur Stärkung der Leberfunktion eingesetzt oder in Mischungen, die gut in die Paarungszeit passen. Doch Vorsicht mit Schafgarbe bei Pferden: Die Gebe von Schafgarbe mit den enthaltenen Bitterstoffen sollten nur bei einem natürlich starken Magen erfolgen.

Alte Traditionen rund um Schafgarbe

Schon dem mythologischen Helden Achilles soll die Schafgarbe dabei geholfen haben, verschiedene Kriegsverletzungen zu heilen. Der deutsche Name des Krauts stammt vermutlich von der Beobachtung verschiedener Hirten: Diese erkannten, dass ihre Schafe das Kraut oftmals dann verzehrten, wenn sie geschwächt waren. Viele andere Namen, welche die Schafgarbe im Volksmund trägt, verweisen direkt auf die traditionellen Einsatzbereiche der Pflanze: Bauchwehkraut, Soldatenkraut und Frauendank.