Weißdornblätter mit Blüten

Beschreibung

Wissenschaftlicher Name: Folia Crataegi cum flor. concis, Crataegus laevigata

Inhaltsstoffe: Flavonoide (Hyperosid, Rutin), Procyanidine, Pflanzensäuren

Hergestellt aus der frischen, gereinigten und schonend getrockneten Ware.

 

Fütterungshinweis

Großpferde (600 kg LG) 15 g - 25 g / Tag. Ponys und Kleinpferde entsprechend anpassen.

Hinweis: Bitte beachten Sie die Anti-Doping- und Medikamentenkontroll-Regeln d

 

Es gibt kaum einen magischeren Strauch als den Weißdorn! Der Weißdorn ist ein Rosengewächs wie die Hagebutte, sticht und hat ebenfalls rote Beeren. Man kann aus den jungen Zweigen, den Blättern, den Blüten sowie den Früchten Tee kochen oder Saft pressen und diesen therapeutisch einsetzen.

Hagebutte und Weißdorn wurden zur Einfriedung genutzt. Der Weißdorn wird auch Hagedorn genannt, das ist derselbe Bezug wie bei der Hagebutte: um aus Hecken einen Hag, einen Garten anzulegen, um damit die Feld- oder Gartenpflanzen vor Wildtieren oder auch Weidetieren zu schützen oder um den Hof, die Siedlung oder gar ein Dorf einzufrieden, also zu umhegen!

Auf der Hecke sitzt die Zaunreiterin, die Hagezussa, die Hexe, die als Grenzgängerin die spirituelle Welt bereisen und Informationen aus der Anderwelt in die Gegenwart transportieren kann. Dieses Wissen um Vergangenes und Künftiges, um Leben und Heilung, um Sterben und Tod, fasziniert auch den aufgeklärten Menschen des 21. Jahrhundert. Man kann zwar die existentiellen Sinnfragen verdrängen, doch jeder muss dazu seine eigene Antwort, seinen eigenen Weg finden. Der Weißdorn, der die Wege des Herzens kennt, kann dabei helfen!

Es gibt in Deutschland zwei Arten: der Eingrifflige Weißdorn, Crataegus monogyna, ist in Süd- und Nordeuropa heimisch, er kommt in Russland, Sibirien, China und im Himalaya vor, außerdem in Nordafrika. Der Zweigrifflige Weißdorn, Crataegus laevigata, kommt in ganz Europa vor, in Amerika wird er kultiviert - eine Kulturform ist der Rotdorn, der als Zierbaum angepflanzt wird.

Der Eingrifflige Weißdorn hat nur einen Samen in der Beere, der Zweigrifflige hat eine zweisamige Beere (Steinfrucht).

Beide Weißdornarten wachsen als Sträucher und Bäume in lichten Laubwäldern, an Waldrändern, Hecken, in Gärten und Parkanlagen. Die Blätter des Eingriffligen Weißdorns sind tiefer eingeschnitten als die Blätter des Zweigriffligen. Beide Arten werden gleichermaßen in der Heilkunde angewandt.

Weißdorn treibt im zeitigen Frühling aus und gehört mit zum ersten Grün der neuen Vegetationsperiode. Die weißen Blüten reifen nach der Befruchtung zu kleinen, leuchtend roten Steinfrüchten heran. Weißdornhecken wirken im Herbst fröhlich und vital, die leuchtend roten Beeren locken zahlreiche Vögel an.

Weißdorn kann bis zu 500 Jahre alt werden, meist wächst er strauchartig, er kann aber auch einen Stamm ausbilden und auf eine Höhe von über 12 m wachsen. Deswegen wird er meist zu den Bäumen gezählt. Da Weißdorne - wie viele Rosengewächse - sehr sinnenfreudig sind, kreuzen sie sich untereinander, auch mit den exotischeren Weißdornarten. Sie neigen zur Bastardbildung, was die exakte Bestimmung oft erschwert.

Verwendet werden die getrockneten Blüten, tragende, beblätterte Zweige (Wei߬dornblätter mit Blüten) sowie die getrockneten Früchte. Der Weißdorn im Handel stammen aus Wildsammlungen aus verschiedenen ost- und südeuropäischen Ländern. Weißdornblätter mit Blüten enthalten Flavonoide, oligomere Procyanidine (OPC) und Kaffee¬säuren. Die Weißdornfrüchte enthalten OPC und Flavonoide.

Der Weißdorn wird bei nervösen Herzbeschwerden und zur Unterstützung der Herz-Kreislauf-Funktionen eingesetzt, denn er stabilisiert diese und kann sowohl bei zu hohem als auch bei zu niedrigem Blutdruck ausgleichend eingesetzt werden. Zudem hat er eine beruhigende Wirkung.

In der Tiermedizin wird Weißdorn gleichermaßen eingesetzt, wir empfehlen ihn begleitend zur Ausleitung einzusetzen. Bei älteren Tieren mit nachlassendem Stoffwechsel unterstützt Weißdorn die Funktion der inneren Organe und ist deswegen bei Altersbeschwerden eine gute Hilfe. Weißdorn vitalisiert ältere Tiere. Durch die bessere Durchblutung arbeiten besonders die Ausleitungsorgane Leber und Niere besser. Wetterumschwünge und Hitzeperioden werden durch den stabilisierten Kreislauf besser verkraftet.